Donnerstag, 8. März 2012

Ich schließe die Augen...

erwarte ein Bild von dir. Wie du da vor mir stehst, mich anlachst...
es wäre nur natürlich.
Ich träume mich fort, weit weg. Erwarte dein Gesicht zu sehen, deine Stimme zu hören.
Öffne aber die Augen und sehe nichts.

Erneut schließe ich die Augen. Verwirrt und traurig.
Möchte dich vor mir sehen. Stattdessen sehe ich Bruchteile. Von ihm die Augen, von ihm merke ich die Ruhe und Gelassenheit, von ihm die Stärke, den Humor.
Als ich alles zusammenwirbel entsteht ein Bild... aber es ist nicht deines.
Das Bild zeigt wen anders. Wen ich vergessen hatte. Es ist Jahre her und doch so präsent.
Nein... es zeigt nicht den der mich verarscht hat.
Es zeigt jemanden den ich mir sehnlichst herbi wünsche. Doch er lächelt, spannt die Flügel und fliegt davon.
Ich renne los, fasse nach vorne, öffne die Augen...
und greife ins Leere

Kommentare:

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  2. Das hat du wirklich sehr schön formuliert. Ich wüsste nur nicht, an wen es gerichtet ist, aber ich drücke dir alle Daumen, das du in Zukunft nicht mehr ins Leere greifen musst :) Sonst rupf ich ihm die Flügel aus! *stolz und entschlossen gen Sonnenuntergang schaut*

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  3. Du hast zuviel Mass Effect gezockt...
    aber danke :-)

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